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F22 Raptor Motorenwartungs- und Recyclingprogramm

Nov 26,2025Reporter: DONGSHENG

Der Recycling- und Wartungsplan für das F22 Raptor-Triebwerk basiert auf datengestützten Erkenntnissen. Im Februar 2025 erteilte die US-Luftwaffe Pratt & Whitney einen Auftrag über 1,5 Milliarden US-Dollar zur umfassenden logistischen Unterstützung von rund 400 F119-Triebwerken über einen Zeitraum von drei Jahren.


Kernstück dieses Programms ist das nutzungsbasierte Lebenszyklussystem, das herkömmliche Wartungspläne, die auf simulierten Vorhersagen basieren, durch die Überwachung des tatsächlichen Motorverschleißes in Echtzeit ersetzt.


Die Wartung des F-22 Raptor-Triebwerks erfordert höchste Präzision. Im März 2025 demonstrierten Wartungspersonal auf der Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska die Demontage des F119-Triebwerks. Interne Triebwerkskomponenten unterliegen unsichtbarem Verschleiß wie Korrosion und Dichtungsverschleiß, was eine Überholung notwendig macht, um Leistung und Sicherheitsstandards zu gewährleisten.


Welche Verbrauchsmaterialien benötigt der F22 Raptor-Motor?


Die Hochtemperaturkomponenten des F22 Raptor-Triebwerks basieren auf modernster Werkstofftechnologie. Kernstück sind Turbinenschaufeln aus einkristalliner Nickelbasis-Hochtemperaturlegierung, die für die Hitzebeständigkeit des Triebwerks entscheidend sind.


Nickelbasierte Einkristall- Hochtemperaturlegierungen der zweiten Generation wie René N5 enthalten etwa 3 % Rhenium, was die Hochtemperaturfestigkeit und Oxidationsbeständigkeit deutlich verbessert. Diese F22-Raptor-Turbinenschaufeln verfügen zudem über Wärmedämmschichten, die einen Temperaturabfall von über 100–170 K zwischen Schaufelsubstrat und Beschichtungsoberfläche bewirken.


Keramische Matrixverbundwerkstoffe finden im F22 Raptor-Triebwerk breite Anwendung. Diese Werkstoffe sind leichter als Aluminium, aber doppelt so fest wie Titanlegierungen, wodurch die Triebwerksdüse Abgastemperaturen von bis zu 1650 °C standhält.


Intermetallische Verbindungen wie Titan-Aluminium-Legierungen werden in Verdichterschaufeln eingesetzt. Dadurch lässt sich das Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Titanlegierungen um 15 % reduzieren, während gleichzeitig die Bearbeitbarkeit verbessert wird. Diese Spezialwerkstoffe gewährleisten gemeinsam die Zuverlässigkeit des F22 Raptor-Triebwerks unter extremen Bedingungen.


Klassische Modelle des F22 Raptor-Motors


Das von Pratt & Whitney entwickelte und gefertigte F119-PW-100 ist das exklusive Triebwerk für die F-22 Raptor. Mit einer Schubkraft von 156 kN (35.000 Pfund) war es das weltweit erste serienmäßige Triebwerk, das Überschallgeschwindigkeit im Marschflug ermöglichte.


Im Vergleich zu früheren Konstruktionen bietet das F22 Raptor-Triebwerk eine um 22 % höhere Schubkraft bei gleichzeitig um 40 % reduzierter Bauteilanzahl. Seine einzigartige zweidimensionale Schubvektorsteuerung ist nach wie vor hochmodern und trägt maßgeblich zur außergewöhnlichen Manövrierfähigkeit der F22 bei.



KategorieParameterSpezifikation
MotormodellModellF119-PW-100
SchubUngefähr 156 kN (39.000 lb) pro Motor
MerkmaleSchubvektorsteuerung (±20° Nickwinkel), Design mit geringer Infrarotsignatur
LeistungHöchstgeschwindigkeitÜberschreitet Mach 2 (ungefähr 2.414 km/h)
ÜberschallfahrtAnhaltender Überschallflug ohne Nachbrenner
SteigrateÜbersteigt 18.000 Fuß/Minute (5.486 Meter/Minute)
DesigndetailsAufnahmeS-förmige Kanalkonstruktion zur Reduzierung der Radarsignatur
DüseEine zweidimensionale Vektordüse optimiert den Schub durch Anpassung der Düsenöffnungsfläche und der Düsenrichtung.
MaterialienVerbundwerkstoffe werden in ausgewählten Bauteilen zur Gewichtsreduzierung und verbesserten Hitzebeständigkeit eingesetzt.


Besonders hervorzuheben ist, dass das F135-Triebwerk, das den einsatzbereiten F-35-Kampfjet antreibt, eine deutlich verbesserte Weiterentwicklung des F22 Raptor-Triebwerks ist.


Pratt & Whitney optimiert die Leistung des F119-Triebwerks durch Software-Updates. Der Upgrade-Plan für 2025 modifiziert das FADEC-System (Full Authority Digital Electronic Control), um die Schubansprechgeschwindigkeit um 15 % zu erhöhen – ohne Hardware-Austausch. Dieser innovative Ansatz demonstriert das im ursprünglichen Design des F22 Raptor-Triebwerks vorhandene Leistungspotenzial.


Warum sollte man F22 Raptor-Motoren recyceln?


Die Entscheidung, die Triebwerke der F-22 Raptor wiederzuverwerten, beruht auf drei Schlüsselfaktoren: strategischen, wirtschaftlichen und technischen. Da die Einsatzdauer der F-22-Flotte bis Ende 2031 verlängert wurde, hat die Sicherstellung der Triebwerksverfügbarkeit höchste Priorität.


Die geplante Lebensdauer des F22 Raptor-Triebwerks beträgt etwa 4.300 Flugstunden – weniger als die Lebensdauer der Flugzeugzelle –, was bedeutet, dass in der aktiven Flotte bereits Triebwerke ausgetauscht wurden. Professionelles Recycling und die Überholung maximieren die Nutzung dieser wertvollen Ressourcen.


Auch die wirtschaftlichen Triebkräfte sind überzeugend. Das britische Projekt Typhoon 2 Storm demonstriert ein praktikables Modell: das Recycling ausgemusterter Turbinenschaufeln von Typhoon-Kampfflugzeugen zu Metallpulver, aus dem dann im 3D-Druckverfahren Komponenten für Kampfflugzeuge der nächsten Generation hergestellt werden.


Dieser Ansatz verringert die Abhängigkeit von globalen Lieferketten, insbesondere bei kritischen Metallen wie Titan. Pratt & Whitney schätzt, dass sein UBL-System der US-Regierung über den gesamten Lebenszyklus des F22-Raptor-Triebwerks fast 800 Millionen US-Dollar einsparen wird.


Technologisch gesehen gewährleisten das Recycling und die Aufbereitung von Edelmetallen die Wiederverwendung des Materials. Bauteile, die durch traditionelles Schmieden hergestellt werden, können im Vergleich zu 3D-gedruckten Recyclingteilen, die leichter, fester und langlebiger sind, eine geringere Leistung aufweisen.


Bei kritischen Bauteilen wie den Turbinenschaufeln des F22 Raptor betragen die Kosten für die Überholung nur 20 % der Kosten für die Neufertigung. Verfahren wie Vakuumlöten und Laserauftragschweißen beheben effektiv Defekte wie Risse und Verschleiß.


Diese Lösungen gewährleisten gemeinsam die Einsatzbereitschaft des F22 Raptor-Triebwerks und stellen sicher, dass dieses Triebwerk – das bereits über 900.000 Flugstunden absolviert hat – weiterhin im aktiven Dienst bleibt.


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